Am Slogan, der hier stehen soll, wird noch geknobelt ;-)
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Die Route

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Auf einer interaktiven Karte können Sie hier unsere Tour nachverfolgen. >>> zur Karte

Bei Cowboys, Indianern, Präsidenten und Geysiren

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Wir waren unterwegs an den authentischen Orten, wo Amerika amerikanischer ist als anderswo. Wandelten auf den Spuren der Pioniere des Westens, erfuhren die Geschichte von Tashunka Witko, besichtigten den Ort, an dem der legendäre Wild Bill beim Pokern hinterrücks erschossen wurde, saßen selbst auf dem Pferd und übten uns im Lassowurf, formten Schneebälle mitten im Sommer, begegneten deutschen Geschichtsspuren aus dem Krieg, gaben dem tiefsten Canyon der Welt die Ehre und wandelten auf den Pfaden der Mondkrater. Wer auf diesen Wegen geht, versteht Amerika besser, als er es an den Stränden von Miami Beach oder auf dem Times Square je erfahren könnte. >>> Weiterlesen

Rocky Mountains:
Fakten, Daten, Infos

Die Rocky Mountains sind Teil der von Alaska bis Feuerland reichenden Kordilleren.
(spanisch: Cordilleras, deutsch: Gebirgskette). Mit 15.000 Kilometern Länge stellen die Kordilleren das längste Faltengebirge der Welt dar. Die riesige Formation ist vor 70 bis 30 Millionen Jahren entstanden, da sich die pazifische Erdplatte immer mehr unter die nordamerikanische, karibische und südamerikanische Erdplatte schob.

Ausdehnung
Die Rocky Mountains erstrecken sich im Westen des Kontinents rund 5.000 Kilometer von Alaska und Kanada durch die kontinentalen Vereinigten Staaten bis nach Mexiko. Die eigentlichen Rocky Mountains verlaufen in Kanada sowie den US-Bundesstaaten Montana, Idaho, Wyoming, Colorado und New Mexico. Im weiteren Sinn zählen die Gebirgsketten in Alaska (Alaska Range) und Yukon sowie die Columbia Mountains an der kanadischen Pazifik-Küste dazu.

Berge
Im Durchschnitt erheben sich die Berge der Rocky Mountains 2.000 bis 3.000 Meter über dem Meeresspiegel. Der Mount Elbert im US-Bundesstaat Colorado ist mit 4.401 m der höchste Berg der eigentlichen Rocky Mountains. Der höchste Berg Nordamerikas ist der Mount McKinley in Alaska mit 6.194 m, gefolgt vom Mount Logan in Kanada mit 5.959 m.

Tierwelt
Die unterschiedlichen Vegetationsstufen und die noch vielerorts unberührte Naturlandschaft der Rocky Mountains bilden die Lebensgrundlage einer Vielzahl wilder Tiere. Bisons, Elche, Hirsche, Pumas, Wölfe, Bären – alles ist hier anzutreffen. Besonders im einsamen Norden Kanadas sind Schwarzbären und Bisons selbst am Weges- bzw. Straßenrand keine Seltenheit. Vor allem Camper werden zur Vorsicht gemahnt, keine Essensreste am Lagerfeuer übrig zu lassen, denn das zieht mit ziemlicher Sicherheit einen Bärenbesuch nach sich. Einen Grizzly in freier Wildbahn anzutreffen, ist schon schwerer. Grizzlys bestaunen kann man im Denali-Park in Alaska, wo sie in freier Wildbahn, aber dennoch geschützt leben.

Nationalparks
In den Rocky Mountains gibt es 22 Nationalparks, die mit einer beeindruckenden Flora und Fauna aufwarten. Jeder Park hat seinen eigenen Charakter. Attraktion Nummer 1 unter ihnen ist der Yellowstone-Nationalpark, gelegen im äußersten nordwestlichen Zipfel von Wyoming. Er bietet Geysire, heiße Quellen, Schlammvulkane, aber auch den Yellowstone-Canyon mit einem 96 Meter hohen Wasserfall. Aber auch der Rocky-Mountain-Nationalpark, der Grand-Teton-Park oder der Glacier-Nationalpark sind eine Augenweide. In Kanada stechen die Nationalparks in Jasper und Banff besonders heraus.

Besiedlung
Im Gebiet der Rocky Mountains siedelten traditionell zahlreiche Indianerstämme, darunter die Apachen, Blackfoot, Cheyenne, Lakota und Shoshonen. Die Indianervölker zogen im Herbst und Winter in die Ebenen, um von Bisons und anderem Großwild zu leben, und im Frühling und Sommer in die Berge, wo sie Fische fingen, Wild jagten und Beeren und Wurzeln sammelten. Weiße kamen ab dem frühen 18. Jahrhundert in die Gegend. Es waren zunächst Pelztierjäger (Trapper) und einzelne Abenteurer. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die Weißen in Scharen. Grund war der Goldrausch, der Goldsucher und Siedler anzog. Sie nahmen den Ureinwohnern ihren Besitz und oftmals ihre Lebensgrundlage. Mit dem Bau der Eisenbahn durch die Rocky Mountains, die den Osten des nordamerikanischen Kontinents mit der Pazifikküste verband, wurde die Gegend erschlossen.

@=Touren I:Beschaulichkeit in der Metropole der Rockys=@

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Denver ist die größte Stadt der Rocky Mountains. Rund 560.000 Menschen leben hier, etwas mehr als zwei Millionen im Großraum. Das ist für die ansonsten dünn besiedelte Gegend ausgesprochen viel; ein Ballungszentrum geradezu. Dennoch geht es in Denver eher ruhig und beschaulich zu. Wer vom Flughafen kommt, wähnt sich in grünen Vororten – und steht dennoch schon fast mitten in der Stadt. >>> @=Touren I:Denver=@

@=1. Etappe: Denver – Scottsbluff 375 Kilometer=@

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Prärie, so weit das Auge blickt. Grünes, flaches Grasland und ansonsten – nichts. Wir lassen die Berge westlich liegen und fahren nordwärts. Vorbei an Weiden, ab und zu ein Feld, unbewirtschaftete, riesige Flächen. Es ist die typische Provinz des Mittelwestens, in der der Mensch bodenständig und die Ranch erst hinterm Horizont zu Ende ist. Die Weite des Landes beruhigt. >>> Etappe 1

@=2. Etappe: Scottsbluff – Custer 310 Kilometer=@

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Wie wird ein Mensch unsterblich? Um die Frage zu beantworten, müssen wir die Geschichte von Tashunka Witko erzählen, von Crazy Horse, wie ihn der weiße Mann in seiner Sprache nannte, einen Krieger vom Stamme der Lakota, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts ihr Land verteidigen mussten, das ihres war, so lange man denken konnte. Doch nun war der weiße Mann gekommen und mit ihm die Armee. >>> Etappe 2

@=Touren I:Zu Gast bei den vier übergroßen Präsidenten=@

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Wer auch nur in der Nähe der Black Hills ist, kommt an einem Besuch von Mount Rushmore nicht vorbei. Der Berg mit den vier übergroßen Präsidentenköpfen gilt nicht nur als eine Art Nationalheiligtum der Amerikaner, sondern ist auch einer der meistfotografierten Plätze des Kontinents. Also haben auch wir uns aufgemacht, um Washington, Jefferson, Lincoln und Roosevelt einen Besuch abzustatten. >>> Mount @=Touren I:Rushmore=@

@=3. Etappe: Custer State Park – Buffalo 350 Kilometer=@

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Willkommen in Deadwood. Der Ort zählte 1875 noch 200 Einwohner, fünf Jahre später bereits 10.000. Diese Zeit begründete den Ruf der Westernstadt, die Goldsucher und Glücksritter genauso anzog wie fragwürdige Gestalten, zum Beispiel eine als „Calamity Jane" berüchtigt gewordenes schießwütiges Flintenweib. Oder „Wild Bill", ein Revolverheld und Zocker. Ein Rundgang durch die Vergangenheit. >>> Etappe 3

@=4. Etappe: Buffalo – Yellowstone Nationalpark 395 Kilometer=@

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Wie kein Zweiter hat der Trapper, Scout und Westernheld William F. „Buffalo Bill" Cody den Wildwest-Mythos geprägt, und das alles andere als unfreiwillig. Am heutigen Tag begegnen wir ihm - in Cody, dem Eingangstor zum Yellowstone-Nationalpark. Hier gibt es das größte Museum über die Geschichte des Westens weit und breit. >>> Etappe 4

@=Yellowstone I: Über einer riesigen Blase aus Magma=@

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Die Idylle, die über dem Hochland inmitten der Rocky Mountains liegt, trügt. Wir durchstreifen die Gegend und sehen eine scheinbar unberührte, intakte Natur. Nur dass es alle paar Meter dampft, lässt darauf schließen, dass es unter uns ziemlich heiß zugeht. Und das ist noch reichlich untertrieben, denn im Yellowstone-Nationalpark sitzen wir im wahrsten Sinne des Wortes auf einem Pulverfass. >>> @=Touren I:Yellowstone I=@

@=Yellowstone II: Der Erste unter den Nationalparks=@

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Man schrieb das Jahr 1871 als sich die Regierung in Washington D.C. entschloss, eine Expedition auf die Reise zu schicken, nachdem es unglaubliche Berichte über die Naturwunder inmitten der Rocky Mountains gegeben hatte. Ein Trupp setzte sich in Marsch, der den Auftrag hatte, die Gegend zu erkunden und Material zu liefern. So entstand am 1. März 1872 der erste Nationalpark der USA. >>> @=Touren I:Yellowstone II=@

@=5. Etappe: Yellowstone – Wolf Creek 350 Kilometer=@

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Eben noch zusammen mit Tausenden Touristen im Nationalpark, begeben wir uns nun in die ganz persönliche Betreuung der Wirths – einer Rancherfamilie, wie sie im Buch steht. Ihr Zuhause ist die Rocking Z Ranch in Montana. Die Wirths züchten Pferde und haben zusammen mit einem bekannten Trainer gerade einen Workshop organisiert. Wir erleben Cowboy-Dasein pur. >>> Etappe 5

@=Touren I:Zu Gast bei Zach und Patty auf der Rocking Z Ranch=@

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Zach und Patty Wirth sind erdverbundene Leute. Ihr Leben ist die Ranch. Die ist groß und reicht das ganze Tal hinunter. „Wer immer an unsere Tür klopft, für den ist unser Haus offen", sagt Zach. In Deutschland würden wir das, was uns heute erwartet,„Urlaub auf dem Bauernhof" nennen. Doch ein Aufenthalt auf einer Ranch inmitten der Prärie von Montana ist ganz etwas anderes.
>>> Rocking Z Ranch

@=6. Etappe: Wolf Creek – Whitefish 350 Kilometer=@

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Wir fahren nordwärts. Es ist eine verlassene Gegend. Ganz Montana zählt nicht einmal eine Million Einwohner. Ähnlich dünn besiedelt sind South Dakota und Wyoming, die wir hinter uns gelassen haben. Doch eine großartige Landschaft wiegt die Einsamkeit mehr als auf. Der Highway zieht sich durch felsige Schluchten, und da hinten, am Horizont, zeichnen sich bereits die schneebedeckten 3000-er Gipfel ab. >>> Etappe 6

@=Glacier National Park: Schneeballschlacht im Sommer=@

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Die höchsten Gipfel im Nationalpark erreichen 3.000 Meter. Die Gletscher selbst sind sowohl in Größe als auch in Summe auf ein paar wenige reduziert. Sie liegen abseits der touristischen Gebiete. Auf dem Logan-Pass können wir aber im Schnee stapfen. Es ist körniger Firn, der eine Rutschpartie oder Schneeballschlacht mitten im Sommer erlaubt. >>> @=Touren I:Glacier=@ National Park

@=7. Etappe: Whitefish – Coeure d’Alene 300 Kilometer=@

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Die Etappe ist zwar nicht so lang, aber die Bewegungsrichtung westwärts läuft dem Zug des Gebirges, das sich von Nord nach Süd erstreckt, zuwider. Daher müssen wir uns im Zickzack durch die Rockys kämpfen, um Kurs auf Coeure d’Alene zu nehmen. Französische Namen sind in der Region häufig anzutreffen. Das Gebiet gehörte bis 1803 den Franzosen. >>> Etappe 7

@=8. Etappe: Coeure d’Alene – Grangeville 370 Kilometer=@

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Lange bevor die Entdecker des Westens, Merywether Lewis und William Clark, ihren Fuß in die Prärien von Idaho, Montana, Oregon und Washington setzten, und selbst lange bevor Christopher Columbus die neue Welt entdeckte, siedelten zwischen Snake River und Pazifik die Nimiipuu, wie sie sich selbst nannten. Auf den Spuren eines Indianerstammes, dem die Weißen übel mitspielten. >>> Etappe 8

@=9. Etappe: Grangeville – Boise 350 Kilometer=@

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Statt des weitaus berühmteren Grand Canyon in Arizona müsste eigentlich der Hells Canyon in Idaho im Guinness-Buch der Rekorde stehen. Denn gegenüber seinem legendären Bruder, der an der tiefsten Stelle 1800 Meter aufweist, bohrt sich der Hells Canyon bis zu 2400 Meter in die Erde hinein.  Nach einer anstrengenden Fahrt auf schmaler Schotterpiste haben wir uns bis hierher vorgekämpft.  >>> Etappe 9

@=10. Etappe: Boise – Idaho Falls 450 Kilometer=@

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Ein unwirkliches Territorium empfängt uns: Die Craters of the Moon. „Es sieht aus wie die Oberfläche des Mondes, wie wir sie durch das Teleskop sehen." Mit diesen Worten fasste 1923 der Geologe Harold Stearns seine Eindrücke zusammen. Schon 1924 erklärte Präsident Calvin Colldidge das rund 200 Quadratkilometer große Areal zum Nationalen Monument – und gab ihm den Namen Craters of the Moon. >>> Etappe 10

@=11. Etappe: Idaho Falls – Victor 180 Kilometer=@

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Wir haben eine kurze Etappe von nicht einmal 200 Kilometer auf dem Programm und uns daher entschlossen, der legendären Westernstadt Jackson einen Besuch abzustatten. Dafür nehmen wir einen Umweg um die Bergkette der Grand Tetons in Kauf. Als wir uns vom Tal hinaufgearbeitet haben, breitet sich eine Hochebene vor uns aus, die nach dem Trapper David E. Jackson benannt wurde. >>> Etappe 11

@=12. Etappe: Victor – Rock Springs 400 Kilometer=@

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Wie schnell sich in der Gegend die Umgebung wandeln kann: Aus den dicht bewaldeten Flächen und grünen Wiesen sind wieder karge Böden geworden, die seit Wochen keinen Tropfen Wasser gesehen haben. Vor uns liegt ein großes Plateau, das uns in die Gegend von Rock Springs leiten wird. Die Straße zeigt schnurstracks geradeaus – meilenweit kein Baum, kein Strauch, nur Felsen und verbranntes Gras. >>> Etappe 12

@=13. Etappe: Rock Springs – Estes Park 540 Kilometer=@

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Wir absolvieren den längsten Tagesabschnitt der gesamten Tour. Weite Teile davon können wir zum Glück auf dem Highway 34 abspulen, wo immerhin 75 Meilen, rund 120 Stundenkilometer, erlaubt sind. Der größte Teil der Strecke ist Prärie. Unbewohnte Landschaft, ab und zu mal eine Ranch. Doch dann ein großes Finale, als sich die erhabenen Gipfel des Rocky Mountains Nationalpark vor uns auftun. >>> Etappe 13

@=14. Etappe: Estes Park – Denver 120 Kilometer=@

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Estes Park ist der Stützpunkt für all die Naturhungrigen, die von hier aus ihre Touren in den Rocky Mountains Nationalpark unternehmen. In den Hotels, Restaurants und Geschäften des Ortes treffen sie sich jeden Abend und sorgen dafür, dass immer etwas los ist. Der Nationalpark erstreckt sich auf 100.000 Hektar und ist nur von einigen wenigen Straßen durchzogen. Keine Hotels, keine Motels, keine Geschäfte. >>> Etappe 14

@=Touren I:Wo Natur und Geschichte einzigartig verbunden sind=@

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Was war das Besondere an diesem Trip? Vielleicht die einzigartige Verbindung von Natur und Geschichte, die man in den Rockys aufspüren kann. Manchmal kam es uns vor, als könne man die Spuren der Trecks, die die Menschen westwärts führten, noch heute finden. Es ist die Ursprünglichkeit von einst, die sich die Gegend bis heute bewahrt hat – in den Menschen, die hier leben, und in der Landschaft, die sie umgibt. >>> Epilog