Am Slogan, der hier stehen soll, wird noch geknobelt ;-)
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Die Große-Seen-Route

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Auf einer interaktiven Karte können Sie hier unsere Tour nachverfolgen. >>> zur Karte

Verstörende Vielfalt auf 5500 Kilometern

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15 Millionen Kubikmeter stürzen an dieser Stelle jede Stunde 56 Meter zu Boden. „Donnerndes Rauschen". So nannten es die indianischen Ureinwohner. Es gab keine Straßen, keine Autos, keine knipsenden Touristen. Nur das Rauschen der Niagarafälle. Die Indianer begegneten dem knatternden Gewässer mit großer Ehrfurcht. Sie wussten, wie stark Naturgewalten sein können und wie schwach dagegen der Mensch. Ein bisschen dieser Ehrfurcht hat sich bis heute erhalten. 14 Millionen Menschen besuchen die Niagarafälle jedes Jahr. Wenn sie nahe der Stelle sind, an der sich die donnernden Gewalten ihren Weg nach unten bahnen, dann halten sie inne. Sie spüren die Energie.  >>> Hier lesen

Rund um die großen Seen:
Fakten, Daten, Infos

Die großen Seen (englisch: Great Lakes) sind eine Gruppe von fünf zusammenhängenden Seen in Nordamerika. Mit einer Gesamtwasseroberfläche von 245.000 Quadratkilometern handelt es sich um die größte zusammenhängende Süßwasserfläche der Erde. Der maximale Höhenunterschied zwischen den einzelnen Seen liegt bei 150 Metern. Den größten Teil davon bilden die Niagarafälle zwischen Erie- und Ontariosee. Aufgrund ihrer Größe sind auf den Seen die Gezeiten bemerkbar. Als einziger von ihnen liegt der Lake Michigan vollständig in den USA. Alle anderen grenzen nördlich an Kanada und südlich an die USA, wobei die Landesgrenze auf den Seen verläuft. In den Gewässern befinden sich mehr als 35.000 Inseln bzw. Inselgruppen. Im kanadischen Teil des Lake Huron liegt die mit 2.766 Quadratkilometern flächenmäßig größte Binneninsel der Erde, Manitoulin Island.

Die einzelnen Seen
Eriesee – Lake Erie – 26.000 Quadratkilometer Wasserfläche, größte Tiefe: 62 Meter.
Huronsee – Lake Huron – 60.000 Quadratkilometer, 229 Meter.
Michigansee – Lake Michigan – 57.800 Quadratkilometer, 282 Meter.
Oberer See – Lake Superior – 82.100 Quadratkilometer, 406 Meter.
Ontariosee – Lake Ontario – 19.500 Quadratkilometer, 243 Meter.

Entstehung
Die Landschaft wurde durch die Eiszeiten geformt. Die letzte davon, die so genannte Wisconsin-Vereisung, begann vor 72.000 Jahren und endete vor 10.000 Jahren. Die Eismassen haben riesige Löcher in die Erde „gegraben", in denen in wärmeren Zeiten das hier angesammelte Eis schmolz. Daraus wurden die großen Seen, die geologisch auch als Eisstauseen bezeichnet werden. Die Gletscher reichten bis an den Ontario-River. Außerdem sorgten sie dafür, dass der Mississippi im Oberlauf eine Abzweigung nach Westen nehmen musste. Neben den großen Seen haben die Eiszeiten auch tausende kleinere Seen hinterlassen. Allein in Minnesota gibt es 12.000 davon, in Wisconsin 13.000.

Klima
Das Gebiet um die großen Seen ist durch starke Temperaturunterschiede geprägt. Die Sommer sind – wenn auch relativ kurz – warm, angenehm und mit Mitteleuropa vergleichbar. Zwischen Oktober und April kann es dagegen ausgesprochen kalt werden. Die Gegend ist, bedingt durch die Seen, auch für ihren Schneereichtum bekannt. Die touristische Hauptzeit ist der Sommer, wobei man im Fremdenverkehr wegen der Kürze der Reisezeit mit höheren Preisen rechnen muss als in anderen Landesteilen.

Niagarafälle
Die Niagarafälle zählen zu den berühmtesten und meistbesuchten Naturattraktionen Amerikas. 14 Millionen Touristen kommen jährlich, um das eindrucksvolle Spektakel zu erleben. Die Niagarafälle bestehen aus zwei Wasserfällen, den American Falls, die 328 Meter breit und 55 Meter tief sind, sowie die – bekannteren – Horseshoe Falls, die (wie der Name sagt) in einer Breite von 640 Metern und einer Tiefe von 54 Metern in einer markanten Hufeisenform verlaufen.
Die Niagarafälle entstehen durch den Höhenunterschied zwischen Eriesee und Ontariosee. Der die beiden Seen verbindende Niagara River stürzt an dieser Stelle in die Tiefe. Der Wasserdurchfluss beträgt, je nach Jahreszeit, zwischen 2.800 und 5.700 Kubikmeter pro Sekunde. Die Niagarafälle werden von einem kanadisch-US-amerikanischen Gemeinschaftsunternehmen zur Stromproduktion genutzt.
Zu beiden Ufern der Fälle liegen zwei 70.000-Einwohner-Städte mit dem gleichlautenden Namen Niagara Falls. Eine Stadt befindet sich in Kanada, die andere in den USA. Der spektakulärere Ausblick auf die Wasserfälle und den Niagara-River bietet sich von kanadischer Seite.

Chicago
Chicago ist das größte an den Seen gelegene urbane Zentrum. Die Stadt befindet sich am Südwestufer des Michigansees (Bundesstaat Illinois). Mit einer Einwohnerzahl von 2.7 Millionen (Metropolregion: 9,7 Millionen) handelt es sich nach New York und Los Angeles um die drittgrößte Stadt der USA. Chicago ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts eine wichtige Handelsstadt in den Vereinigten Staaten. Die Lage an der Mündung des Illinois Waterways, der die Großen Seen mit dem Mississippi River und dem Golf von Mexiko verbindet, sowie als Knotenpunkt wichtiger Eisenbahnstrecken, auf denen die West- mit der Ostküste verbunden wird, hat Chicago geschichtlich wie aktuell eine bedeutende wirtschaftliche und infrastrukturelle Funktion inne. Die Stadt ist überaus attraktiv und beherbergt angesehene Theater, Museen und architektonische Sehenswürdigkeiten. Auch durch die Lage direkt am See sind Wohn- und Freizeitwert sowie das  Preisniveau sehr hoch. Chicago ist die Stadt in den USA mit der geringsten Fluktuation.

Weitere Zentren
Mit der Autometropole Detroit sowie mit Pittsburgh, Buffalo und Cleveland sind im Gebiet um die großen Seen weitere eindrucksvolle Metropolen zu finden, die durch einen ganz eigenen Charme bestechen. Eine besondere Stellung nimmt Kanadas größte Stadt Toronto am Ontariosee ein. Hier leben 2,5 Millionen Einwohner (Metropolregion: 6,2 Millionen). Die Stadt hat in den vergangenen fünfzig Jahren ein grandioses Wachstum hinter sich und besticht heute durch ihre kosmopolitische Bevölkerung und bedeutende Architektur. In Toronto steht der CN-Tower, der mit seinen 553 Metern lange Zeit das höchste freistehende Gebäude der Welt war.

@=Touren I:Chicago - keine Stadt, sondern ein Gesamtkunstwerk=@

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Chicago bezieht seine Einzigartigkeit aus einer Mischung, die wir so noch an keinem einzigen Ort der Welt erlebt haben. Großstadtflair, Architektur und Kultur vermischen sich zu einem Gesamtkunstwerk. Wir sind nach 2006 zum zweiten Mal hier, und es ist ein bisschen wie Liebe auf den zweiten Blick. >>> @=Touren I:Chicago=@

@=1. Etappe: Chicago – Ephraim 438 Kilometer=@

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Wer es nicht ganz so eilig hat, der nimmt statt der Interstate 94 den Lakeshore Drive entlang des Lake Michigan. Das ist zwar mühsam, weil wir alle paar Meilen an einer Ampel stehen und es keine grüne Welle gibt. Allerdings: Man sieht mehr von der Stadt als nur Downtown. Wir erhalten einen Eindruck von der schieren Unendlichkeit dieser Mega-City.  >>> Etappe 1

@=2. Etappe: Ephraim – Madison 345 Kilometer=@

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Das State Capitol der Landeshauptstadt von Wisconsin überragt alles in der Stadt. Madison ist die am wenigsten amerikanisch wirkende Stadt, die uns in den USA bisher begegnet ist. Es gibt keine Hochhäuser, aber dafür eine Fußgängerzone, die an europäische Innenstädte erinnert. Hier sind deutsche und skandinavische Wurzeln spürbar.  >>> Etappe 2

@=3. Etappe: Madison – Minneapolis 435 Kilometer=@

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Warum die größte Einkaufsmeile der Vereinigten Staaten ausgerechnet in Minneapolis steht, das mit seinen 380.000 Einwohnern für amerikanische Verhältnisse recht übersichtlich ist, haben wir nicht herausbekommen. Tatsache ist, dass die Mall mit vielen Superlativen aufwarten kann, weswegen der Besuch für jeden, der sich in der Gegend befindet, ein Muss ist.  >>> Etappe 3

@=4. Etappe: Minneapolis – Bayfield 339 Kilometer=@

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Die Geschichte des „Rittenhouse Inn" ist eine typisch amerikanische. Nicht nur, weil das Haus, im viktorianischen Stil Ende des 19. Jahrhunderts gebaut, schon wegen seiner Architektur aus den sonst hier so typischen Zweckbauten aus Holz herausragt. Sondern auch weil die Besitzer, zwei ehemalige Musiker, hier einen Neruanfang wagten. Heute nennen sie eine Perle ihr eigen. >>> Etappe 4

@=5. Etappe: Bayfield – Marquette 330 Kilometer=@

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Der Lake Superior ist der größte der großen Seen. Mit 82.000 Quadratkilometern Wasserfläche hat er Dimensionen, die eher an ein Meer erinnern: Es ist nicht möglich, von irgendeiner Stelle die gegenüber liegende Uferseite zu sehen. Kein Wunder, der See ist 650 Kilometer lang, und an der weitesten Stelle sind die Uferlinien 275 Kilometer voneinander entfernt.  >>> Etappe 5

@=6. Etappe: Marquette – Mackinac Island 278 Kilometer=@

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Unvorstellbar wäre für uns gewesen, dass es in den USA eine Gegend gibt, in der kein Auto fährt. Auf Mackinac Island wurde der Verkehr von der Bildfläche verbannt, noch ehe er richtig begonnen hatte. 1898 traf hier mit dem Schiff das erste Automobil ein, was die Insulaner zu einer am Ende erfolgreichen Petition veranlasste. Noch heute ist die Insel autofrei.  >>> Etappe 6

@=7. Etappe: Mackinac Island – Traverse City 202 Kilometer=@

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Die 8 Kilometer lange Mackinac Bridge ist die einzige Verbindung zwischen der Upper und der Lower Peninsula von Michigan. Die beiden Landesteile sind unterschiedlicher, wie sie nicht sein können. Der obere Landesteil rau und einsam, der untere ein Ferienpradies, das viele Urlauber anzieht. Wir nehmen Kurs auf das Gebiet "below the bridge".  >>> Etappe 7

@=8. Etappe: Traverse City – Detroit 415 Kilometer=@

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Freitagabend in Detroit. Die von dem Schweiß der Autobauer triefende Metropole läutet das Wochenende ein. Es gibt keine Einkaufsmeile in Detroit und keine Artdeco-Hochhäuser. Aber es gibt den rauen Charme der Menschen, der schnell und fordernd, aber auch überaus warmherzig ist. All das ist Detroit, eine Stadt, die wie keine andere Höhen und Tiefen erlebte.   >>> Etappe 8

@=9. Etappe: Detroit – Toronto 394 Kilometer=@

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Wer weiß schon, dass es für das berühmte Buch "Onkel Toms Hütte" eine Vorlage gab, die ein Mann namens Josiah Henson lieferte. Der hatte seine Autobiografie geschrieben. Und wer weiß schon, dass es eine Stelle in der Nähe eines kleinen Dorfes mit deutschem Namen war – „Dresden, Ontario/Kanada" –, an der sich Josiah Henson niederließ, nachdem er seine Freiheit erlangt hatte.   >>> Etappe 9

@=Toronto: Ein Besuch in Kanadas Ausnahmestadt=@

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Toronto ist in mehrerer Hinsicht eine Ausnahmestadt. Als der englische Gouverneur John Graves Simcoe 1793 an der Stelle eines Indianersammelplatzes – darauf geht der Name der Stadt zurück – eine Siedlung anlegen ließ, ahnte er wahrscheinlich nicht, was er lostreten würde. Heute erwirtschaftet die Stadt 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von ganz Kanada.   >>> @=Touren I:Toronto=@

@=10. Etappe: Toronto - Niagara Falls 125 Kilometer=@

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Wir haben ein Schiff bestiegen, das uns bis auf 50 Meter an die Niagarafälle heranbringt. Insgesamt vier solcher Boote cruisen unentwegt auf dem Niagara River, um die Leute sowohl von US-amerikanischer als auch von kanadischer Seite ganz in die Nähe der herabstürzenden Wasser zu losten. Wir haben uns Regencapes umgelegt, denn die Gischt spritzt heftig.    >>> Etappe 10

@=11. Etappe: Niagara Falls – Cleveland 346 Kilometer=@

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Wir nehmen nicht die Interstate, sondern haben uns für die Küstenstraße am Südufer des Eriesees entschieden. Die bietet einen schönen Ausblick auf den See sowie zahlreiche Weinanbaugebiete links und rechts. Selbst ihn den Vereinigten Staaten ist es weithin unbekannt, dass an der Südseite des Eriesees – in den Bundesstaaten New York und Ohio! – ein guter Wein wächst.    >>> Etappe 11

@=Touren I:Auf den Spuren des Rock 'n' Roll in Cleveland=@

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Wir stehen mitten in der Hall of Fame des Rock and Roll, die seit 1995 in Cleveland/Ohio die Fans empfängt. Die vom Stararchitekten Ieoh Ming Pei entworfene Ruhmeshalle hat die Form einer Doppelpyramide aus Glas und Stahl. Inmitten von mit Licht durchflutetem Raum schweben vier fahrbare Untersätze, die zumindest der Eingeweihte zielsicher als Trabis ausmacht.     >>> @=Touren I:Cleveland=@

@=12. Etappe: Cleveland – Nappanee 413 Kilometer=@

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Die Amish People gelten als fleißig, zuverlässig, diszipliniert und vor allem: religiös. Als wir nach Nappanee kommen, spüren wir sofort, dass hier die Uhren anders gehen. Noch nicht einmal wegen der 7 Kirchen, die der kleine Ort aufweist. Das äußere Zeichen, dass wir hier auf einen ganz speziellen Kulturkreis treffen, sehen wir auf den Straßen: Pferdekutschen.     >>> Etappe 12

@=13. Etappe: Nappanee – Chicago 204 Kilometer=@

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Was unternimmt man an einem letzten Tag? Das ist die große Preisfrage, die uns beschäftigt. Die Reise bis zum Flughafen ist nicht weit, aber die Maschine geht erst abends. Das ist zuviel Zeit, um sich gleich dorthin auf den Weg zu machen, jedoch zu wenig für eine größere Aktion. Was also tun? Der Tag beginnt ohne Plan und endet im Herzen Chicagos.     >>> Etappe 13

@=Was bleibt: Täglich in andere Welten eintauchen=@

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Es fällt uns schwer, unsere Eindrücke von dieser Tour zu sortieren, weil es zu viele davon gibt und alle noch ganz frisch sind. In anderen Gegenden haben wir immer einen Grundeindruck mitgenommen – die wilde Natur im hohen Norden, die Postkartenidylle der Pazifikküste, die lebendige Siedlungsgeschichte im alten Westen der Rocky Mountains. Aber hier?     >>> Epilog